MARTIN HÖHN

LEBENSSTATIONEN

IN THERAPIE UND PÄDAGOGIK

 

Martin Höhn

Der Beruf des Musikpädagogen bedeutete für mich nie nur die Weitergabe von Wissen. Schon in der musikalischen Früherziehung ging es darum, das Wesen der jungen Menschen zu erkennen und dessen Entfaltung zu unterstützen. Es war für mich immer besonders schön zu sehen, welche Bedeutung, jenseits technischer Fähigkeiten, der Instrumentalunterricht für Jugendliche und Erwachsene, hatte.

 

Wer Pädagoge wird, trägt ein gewisses Interesse für Menschen und deren Entwicklung schon in sich. Nicht selten verwandelt sich das Berufsbild dann vom Pädagogen zum Therapeuten. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Carl Rogers, dessen Weg vom Erziehungsberater zum Entwickler der klientenzentrierten Gesprächstherapie verlief. Über die Verbindung mit Gene Gendlin (Focusing), hat Rogers indirekt auch meinen Lebensweg mitgeprägt.

 

Auch wenn ich heute als "Therapeut" arbeite, erscheint mir der Begriff „Begleiter“ noch treffender. Ziel des Therapeuten ist es, Heilung zu ermöglichen und doch können wir die Heilung nur begleiten. „Ein Arzt kann die Wunde versorgen, die Heilung geschieht von selbst.“ (Dr. Wolf Büntig)

 

Ich sehe mich also als Begleiter auf dem Weg der Persönlichkeitsentwicklung (Pädagogik) und der Heilung (Therapie). Interessanterweise schließt sich mit der Bezeichnung „Begleiter“ der Kreis zur Pädagogik: Der Pädagoge war ursprünglich „der Sklave, der den Schüler zu seinem Lehrer begleitete (ὁ παιδαγωγός  / ho paidagogós: παῖς ‚Knabe‘, Kind‘; ἄγειν, ἀγω ‚führen‘, ‚ich führe‘). Auch wenn ich mich natürlich nicht als Sklave sehe, so bin ich doch ein Dienender, der Menschen gerne zur eigenen, inneren Weisheit begleitet.

 

In meinem heutigen Beruf verbinden sich Pädagogik und Therapie zu einem kraftvollen Weg, den ich selbst gehe und gerne mit Ihnen teile.

 

 

 


DERZEITIGE TÄTIGKEITEN

Kreativtherapeut an der psychosomatischen Privatklinik Bad Grönenbach (Focusing und Rhythmustherapie)

Focusing-Einzelbegleitung in der Freiraumpraxis Isny

Lehrender am Deutschen Focusing Institut (DFI)

Begleitung von Ausbildungsgruppen der ZIST-Akademie für Psychotherapie

Offene Taketina-Seminare


 

 

LEBENSSTATIONEN / AUSBILDUNG

 

Ausbildung in FOCUSINGTHERAPIE (DAF/DFI)

Focusing-Einzelbegleitung in eigener Praxis und in der klinischen Psychosomatik 

Ausbilder am Deutschen Focusing Institut (DFI)

 

Ausbildung zum TAKETINA-Rhythmuspädagogen.

Mitarbeiter der Heiligenfeld-Kliniken Bad Kissingen (Rhythmustherapie)

Offene Workshops (Taketina, Rhythmus und Selbsterfahrung), u. a. Benediktushof, St. 

   Arbogast, Hochschule für Musik Würzburg, Musikschule der Hofer Symphoniker, pädagogische

   Hochschule Feldkirch, uvm.

Begleitung von Ausbildungsgruppen der ZIST-Akademie für Psychotherapie bei Dr. Wolf

          Büntig (bis zu seinem Tod 2021)

 

Studium der MUSIKPÄDAGOGIK (EMP & Gitarre) an der HfM Würzburg (Diplom).

Fachbereichsleitung Elementare Musikpädagogik an der Jugendmusikschule Külsheim

Lehrtätigkeit Gitarre und EMP privat und an Musikschulen

Dozent an der pädagogischen Hochschule Feldkirch

 

 

 

WICHTIGE LEHRER:INNEN

Klaus Renn (Focusing)

Dr. Johannes Wiltschko (Focusing)

Dr. Wolf Büntig (*17.09.1937 - +14.08.2021) (potentialorientierte Psychotherapie)

Reinhard Flatischler (Taketina)

Cornelia Jecklin (Taketina)

Prof. Barbara Metzger (Elementare Musikpädagogik)

Clemer Andreotti, Johannes Tappert, Roland Eckert, Dirk Denzer, Richard Ludwig (Gitarre)

und viele andere!