TAKETINA

Ein Weg der Rhythmusvermittlung und Spiegel innerer Prozesse

Im TaKeTiNa werden über Schritte, Klatschen und Stimme, rhythmische Grundstrukturen spürbar. Durch die Vielschichtigkeit auf der körperlichen Ebene (Hände, Füße, Stimme) und der rhythmischen Ebene (Offbeats, Zyklen, Polymetrik), hat jeder Teilnehmende die Möglichkeit in seiner persönlichen Komfortzone zu bleiben und andererseits spielerisch darüber hinaus zu wachsen. Sich dabei Fehler zu erlauben und immerwieder zur inneren Ruhe zurückzufinden, gehört zum Prozess. Ziel ist, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und mit dem, was gerade möglich ist in Fluss zu kommen, um bereit zu sein für den nächsten Schritt.

 

Das rhythmische Feld dient dabei auch als Forschungsraum in dem Lebensmuster (hinderliche wie unterstützende) sichtbar werden können.  Hier besteht die Chance sich selbst besser kennenzulernen und Schritt für Schritt selbstzweifelnde und selbstkritische Stimmen hinter sich zu lassen.

 

Sich vom Rhythmus tragen zu lassen, im eigenen Zeitmaß lernen zu können, Fehler und Pausen machen zu dürfen, Chaosphasen als kreativen Prozess zu erleben und gemeinsam mit anderen in Rhythmus und Musik einzutauchen, vermittelt oft ein Gefühl von tiefer Entspannung, Lebendigkeit und Gelassenheit  - ein Freiraum für persönliche und musikalische Entwicklung.

 

Egal ob Sie Ihr Rhythmusgefühl verbessern, Ihren Umgang mit Herausforderungen verändern und damit Burnout vorbeugen, oder sich einfach von der Musik berühren lassen möchten: TaKeTiNa bietet die Voraussetzungen dafür.

Ein Stimmungsbild zu unseren Workshops.

Ein Film von Bloom Kollektiv.

WAS MACHT RHYTHMUS MIT UNS?
Dieser Frage ging Christoph Schneider in seinem Dokumentarfilm "Im Rhythmusrausch" nach. Zu sehen ist auch ein Interview mit Siegfried Renz und mir während eines Taketina-Workshops an der Hochschule für Musik Würzburg.
Der Film ist natürlich komplett sehenswert, der Taketina-Teil beginnt ab Minute 13:35